Ausschnitt aus der 3 Meter breiten Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Schüler des Leibniz Gymnasiums in Berlin. (2006)
www.denktafeln.de

Gedenkort für Hilde Radusch

An der Kreuzung Eisenacher Straße / Winterfeldstraße: Drei gestaltete Emaille-Schilder für die Aktivistin Hilde Radusch.

„Denktafeln“ gestaltet Erinnerungskultur

„Denktafeln“ sind seit 2003 Anita Meier und Roswitha Baumeister, Bildhauerin und Fotografin, in projektbezogener Zusammenarbeit. www.denktafeln.de.

Die Gestaltung von öffentlichen Räumen, dabei die Einbindung in den gesellschaftlichen und historischen Rahmen, ist ein wichtiger Bestandteil ihrer beider künstlerischen Arbeit.

Mit ihrem Know-how und ihren Leidenschaften treffen sie sich im Engagement für die Erinnerungskultur. Dabei arbeiten sie mit subtilen Oberflächen zur Vermittlung von Geschichte und Geschichten.

Im Sommer 2010 wurde in Berlin-Reinickendorf der „Historische Ort Krumpuhler Weg“ offiziell eröffnet. Denktafeln hatte die Aufgabe erhalten, ein künstlerisches Leitsystem für das Gelände eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers und einer Gartenarbeitsschule zu entwerfen und die Produktion zu begleiten.

2012 im Auftrag der Eigentümergemeinschaft Apostel-Paulus-Str. 26 eine Erinnerung innen und außen an 28 jüdische Nachbarn.

2012 der Gedenkort mit Emailletafeln an der Kreuzung für Hilde Radusch.

2014 eine leuchtende Tafel für Gertrude Sandmann in der Eisenacher Str. 89

Möchten auch Sie jemanden ehren? Eine Tafel, einen Ort der Erinnerung schaffen? Anita Meier und Roswitha Baumeister beraten bei Standort- und Materialfragen, entwerfen und begleiten die Umsetzung bis zur feierlichen Enthüllung.

Gedenkbänke in Fotobeton am „Historischen Ort Krumpuhler Weg“ in Berlin-Reinickendorf.